• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

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Barrierefreier Tourismus in Goslar

Goslar, 03.03.2016. Der gestrige Abend in Goslar stand ganz unter dem Motto „Barrierefreier Tourismus“. Bundestagsabgeordneter Dr. Roy Kühne lud zu dieser Veranstaltung passend ins barrierefreie Hotel und Residenz Schwiecheldthaus ein.
 
 
Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, freute sich über unsere Initiative für Goslar und berichtete u.a. über eigene Erfahrungen mit Barrieren auf ihren Reisen – „denn nicht überall wo barrierefrei drauf steht – ist auch barrierefrei drin“. Diesbezüglich sei aus ihrer Sicht ganz besonders wichtig, eine einheitlich Kennzeichnung einzuführen, sodass jeder schnell erkennen kann, ob er persönlich ein solches Angebot nutzen kann oder nicht.

Durch Frau Dr. Carmen Hildebrandt, Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Barrierefreie Reiseziele in Deutschland e.V., bekamen wir einen sehr guten Einblick in die Herausforderungen, unsere Region mit barrierefreien Angeboten im Bereich Tourismus auszustatten. Sie gab uns Mut und betonte, immer am Ball zu bleiben und nie aufzugeben. Es werde irgendwann belohnt. Sie gab an, dass diese Thematik in Erfurt bereits seit 1999 in Bearbeitung ist und es wurden noch lange nicht alle Voraussetzungen für den barrierefreien Tourismus geschaffen. Hier müssen halt sehr viele Menschen an einem Strang ziehen und das ist sehr selten einfach. Aber für die Stadt Erfurt gibt es mittlerweile viele gute Lösungen. Die Stadt und die Wirtschaft freut es, denn so fließt mehr Geld in alle Kassen durch den ausgabefreudigen Touristen.

Auch wir haben einen ersten Schritt in die richtige Richtung unternommen! Der Flyer „Goslar – Barrierefrei“ wurde gestern offiziell von Melanie Dannhauser von der Goslarer Marketing GmbH präsentiert. Das Ergebnis können Sie sich hier ansehen: Flyer "Goslar Barrierefrei" 

Im Anschluss an die Vorträge gab es eine angeregte Diskussion – so wurden beispielsweise einige bekannte Probleme in der Innenstadt angesprochen: die Anreise mit der Bahn, das Altstadtpflaster mit seinen hohen Bordsteinkanten und die Hürden der Zugänge zu den Geschäften. Alles Punkte, die für einen barrierefreien Tourismus sehr wichtig sind. Lösungen werden wir nicht von heute auf morgen präsentieren können, aber wir arbeiten dran. 

Referenten und Gäste waren einer Meinung, für jeden sollte es möglich sein, auf Reisen zu gehen und dabei kulturelle sowie auch sportliche Angebote vor Ort nutzen zu können. 
 
Ich bedanke mich ganz herzlich bei Benjamin Knollmann und seinem Team vom Schwiecheldthaus in Goslar, die uns wirklich sehr gut bei den Vorbereitungen und der Durchführung der Veranstaltung geholfen haben. 
 
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