• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

20170327 Kongress Gesundheitsberufe Podium

Fraktionskongress zur Zukunft der Gesundheitsberufe

Berlin. 28.03.2017. Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne fand am Montag, 27.03., ein Kongress der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Berlin statt. Knapp 300 Verantwortliche und Interessierte aus den Branchen der Heil- und Hilfsmittel folgten der Einladung.
 CDU/CSU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder machte gleich zu Beginn deutlich: „Kein Thema elektrisiert die Menschen so sehr, (...) wie Gesundheit.“
Unter dem Motto „Kooperation zwischen ärztlichen und nichtärztlichen Gesundheitsberufen stärken“ betrachteten die Redner und Diskutanten die Chancen und Möglichkeiten der besseren Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsfachberufe. Der Kongress befasste sich mit der Frage nach einer ganzheitlichen Gesundheitsversorgung und dem Ziel einer stärkeren Orientierung am Patientenwohl. Ob durch eine bessere Zusammenarbeit von Ärzten und Therapeuten oder der Vernetzung von Hilfsmittelherstellern und Sanitätshäusern.
 
Mit dem Einstieg von Kauder, dass diese Plattform sich mit den nicht-ärztlichen Berufen im System der Gesundheitsversorgung auseinandersetzt, da diese eine wichtige und zentrale Rolle einnehmen, geht Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe auf die wichtige Vernetzung untereinander ein: „Es geht immer um die bestmögliche Mannschaftsleistung.“
 
Nach weiteren Einführungen in die Thematik des für Gesundheit zuständigen stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Dr. Georg Nüßlein sowie der Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Gesundheit Maria Michalk folgten Impulsreferate aus der Praxis der Vorsitzenden des Vorstands des Spitzenverbands der Heilmittelverbände Ute Repschläger und des Präsidenten des Bundesinnungsverbandes Orthopädie.Technik Klaus-Jürgen Lotz.
 
Die darauffolgende 90-minütige Diskussion mit ausgewählten Podiumsteilnehmern und den Anwesenden wurde von Dr. Roy Kühne moderiert. Teilnehmer waren Dr. Frank Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei, Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius, Johann-Magnus Freiherr von Stackelberg, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen, sowie Ute Repschläger und Klaus-Jürgen Lotz.
 
Das Publikum stellte Fragen nach einer faireren Bezahlung für Therapeuten, nach Vor- und Nachteilen der Akademisierung und nach der Möglichkeit einer direkten Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln.
 
Auf eine Frage aus dem Publikum nach einer besseren Vergütungsstruktur für Therapeuten mit absolviertem Studium gab Freiherr von Stackelberg an, dass die jetzt anstehende Evaluierung der Modellprojekte sehr wichtig und zukunftsweisend sein kann, um den Mehrwert herauszustellen, „...denn wenn sie mehr können, werden sie auch mehr verdienen.“
 
Die AG-Vorsitzende Frau Michalk sprach für die Branche motivierende Worte zum Abschluss: „Die Ausbildungen von nicht-ärztlichen Berufen, wofür unter anderem ein Schulgeld bezahlt werden muss und die Aussichten auf hohe Einkommen eher nicht gegeben sind, sollten in der kommenden Wahlperiode auf der Tagesordnung stehen. Hier müssen Bund, Länder und Selbstverwaltung gemeinsam dran bleiben. Die Attraktivität von nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen sollte für die Zukunft gestärkt werden, um hier einem Personalmangel vorzubeugen.“
 
Das Resümee von Roy Kühne sah dementsprechend zufrieden aus: „Ich bin wirklich froh und dankbar darüber, dass wir mit der Thematik der nicht-ärztlichen Gesundheitsberufe in dieser Legislaturperiode erfolgreich begonnen haben und mit dem HHVG einen ersten wichtigen und erfolgreichen Schritt machen konnten. Jedoch müssen wir jetzt alle weiter am Thema bleiben.“
 

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