• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

20160423 Kuehne Grimpe

Grundschulen im deutschen Bildungssystem

Northeim, 25.04.2016. Am vergangenen Samstag, 23.04., stand beim Bundestagsabgeordneten Dr. Roy Kühne das Thema „Grundschule“ ganz oben auf der Agenda.
 
Schülerinnen und Schüler der Grundschule am Sultmer konnten sich Bücher im Wert von 500,- Euro für ihre Schulbibliothek aussuchen. Ermöglicht wurde diese Aktion durch den CDU-Politiker aus Northeim, Roy Kühne, sowie der Buchhandlung Grimpe GmbH.
 
Nachdem nun die Schulbibliothek mit frischer Ware aufgefüllt war, ging es zu einer Diskussionsrunde zur Thematik „Stellung der Grundschulen im deutschen Bildungssystem“ in die Räumlichkeiten des CVJM Northeim e.V.. Hier sprachen Eltern und Lehrkräfte mit den CDU-Lokalpolitikern Kerstin Lorentsen, Anskar Lürig und Malte Schober unter der Moderation von Roy Kühne.
 
Der Direktor der Grundschule am Sultmer, Friedrich Schönhütte, stellte zu Beginn einige klare Forderungen an die Landesregierung auf, die eine breite Unterstützung in der Runde fanden. Insbesondere forderte er, dass die Arbeit an Grundschulen endlich die Wertschätzung und Anerkennung erfahren müsse, die sie verdiene. Es seien die Grundschulen, die den weiteren Lebensweg der Kinder entscheidend beeinflussen. Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, bedürfe es einer besseren personellen Ausstattung der Schulen. In Kombination mit der Inklusion müsse im Optimalfall jede Klasse eine zusätzliche Förderschullehrkraft und jede Schule mindestens einen Sozialpädagogen fest zur Verfügung haben. Das derzeitige System der Inklusion, in dem Förderschullehrkräfte lediglich wenige Stunden pro Woche zur Verfügung stehen, sei nicht akzeptabel.
 
Auch aus Sicht der anwesenden Förderschullehrkräfte wurde diese Forderung unterstützt. Derzeit fehlt einfach die Zeit zur nachhaltigen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf. Die dazu notwendigen hohen finanziellen Investitionen sollten sich doch spätestens dann amortisieren, wenn sich dadurch die Zahl der nicht zu vermittelnden jungen Menschen ohne Abschluss auf dem Arbeitsmarkt reduziere, war sich die Gruppe einig.
Der Landkreis kam jedoch auch nicht ungeschoren davon. Die deutlich erschwerte Beantragung und Zuweisung von schulbegleitenden Unterstützern sei nicht mehr akzeptabel. Junge Menschen mit Behinderungen bekämen mitunter keine oder eine durch bürokratischen Aufwand mitunter viel zu späte Unterstützung.
 
Die geplanten 90 Minuten der Veranstaltung vergingen sehr schnell, so dass diese Themen im nächsten Arbeitskreis Bildung weiter diskutiert werden sollen. Interessierte Leserinnen und Leser können sich dazu bei der CDU-Kreisgeschäftsstelle unter 05551-3300 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gerne anmelden.

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