• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

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Pflegebedürftige besser stärken

Berlin. 02.12.2016. Gestern hat der Deutsche Bundestag das Dritte Gesetz zur Stärkung der pflegerischen Versorgung und zur Änderung weiterer Vorschriften (Drittes Pflegestärkungsgesetz – PSG III) beschlossen.
 
 
Mit Inkrafttreten werden insbesondere die pflegenden Angehörigen weiter gestärkt und der in den letzten Jahren ausufernde Abrechnungsbetrug eingedämmt. Außerdem bringt es Neuerungen im Bereich der Heilmittelleistungserbringer mit sich.
 
Ein umfangreiches Beratungsangebot in den Kommunen und die zwingende Einbindung der Pflegekassen zielen auf eine bessere Versorgung vor Ort ab. „Nach den Pflegestärkungsgesetzen I und II investieren wir mit dem PSG III weitere fünf Milliarden Euro in die Pflege. Die stets größer werdende Zahl an Pflegebedürftigen macht diesen Schritt dringend notwendig.“ berichtet der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne.
 
Neben den Änderungen im Bereich der pflegerischen Versorgung, stand aus Sicht von Roy Kühne besonders ein Punkt im Vordergrund: Das Modellvorhaben zur Einführung einer Modellklausel in die Berufsgesetze der Hebammen, Logopäden, Physiotherapeuten und Ergotherapeuten. „Die Vorstellungen der Bundesregierung, das Modellvorhaben um zehn weitere Jahre zu verlängern, hatte ich von Beginn an scharf kritisiert. Ich habe mich für eine Verlängerung um höchstens vier Jahre eingesetzt, welche nun auch so beschlossen wurde.“ sagt Kühne, der Berichterstatter für Heil- und Hilfsmittel der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag ist. Hochschulen, Therapeuten und Verbände können sich auf eine umfassende Erprobung der Akademisierung einstellen.
 
Hintergrund: Seit 2009 läuft das aktuelle Modellvorhaben, welches die Erprobung akademischer Erstausbildungen in diesen Berufen vorsieht. In dem nun veröffentlichten Bericht der Bundesregierung konnten Ergebnisse von 25 Modellstudiengängen aus acht Bundesländern mit einfließen.

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