• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

2015 Reanimation

Unterricht live - "Leben retten"

Northeim, 21.04.2015. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne besuchte in der vergangenen Woche sechs Schulen in seinem Wahlkreis, um den Schülerinnen und Schülern das Thema Reanimation näher zu bringen.
 
Das Gymnasium Corvinianum in Northeim, die Lönsrealschule in Einbeck, die Haupt- und Realschule Clausthal-Zellerfeld, die Deilich Oberschule Bad Harzburg, der Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode und die KGS Moringen konnten sich übe eine Unterrichtsstunde der besonderen Art freuen. Er unterstützt damit das Projekt „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation" des Berufsverbandes Deutscher Anästhesisten e.V.. Diese Aktion soll helfen, Berührungsängste in der Bevölkerung abzubauen und die Reanimationsrate in Deutschland zu steigern.

Mit schätzungsweise 100.000 Fällen zählt der plötzliche Herztod zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Oft entscheidet gerade die Reaktion von Laien über Leben und Tod.

Jeder könnte helfen, doch nur die Wenigsten tun es. Lediglich 15% der Bundesbürger helfen im Ernstfall. Gründe für diesen geringen Prozentsatz sind in den meisten Fällen fehlender Mut, Überforderung und die Angst etwas falsch zu machen. „Damit im Ernstfall mehr Menschen helfen, halte ich es für notwendig, die frühe Auseinandersetzung mit dem Thema Reanimation zu fördern, um Berührungsängste abzubauen und somit Wieder-belebung zu einer Selbstverständlichkeit zu machen", betont der Bundestagsabgeordnete Dr. Kühne.

Während dieser von Roy Kühne initiierten Themenwoche, sprach er mit vielen Schülerinnen und Schülern über das Thema Reanimation, erläuterte und demonstrierte Wiederbelebungsmaßnahmen ganz praktisch an jeweils zwei mitgebrachten Übungspuppen. „Meines Erachtens nach ist es sehr wichtig, dass sich Kinder frühzeitig mit dem Thema Wiederbelebung auseinandersetzen und lebensrettende Maßnahmen bereits in der Schule erlernen", erklärt Dr. Kühne.

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich mit Begeisterung an der Aktion. Auch die Schulleiterinnen und -leiter waren mit Leidenschaft dabei. In einigen Schulen konnten bereits erste Schülerinnen und Schüler für die Idee eines eigenen Sanitätsdienstes an ihrer Schule motiviert werden. An anderen Schulen hingegen bestehen sie schon seit einiger Zeit erfolgreich.

Unterstützt wurde der Northeimer dabei von Vertretern lokaler Rettungsdienste, wie dem Johanniter-Ortsverband Northeim, dem ASB-Kreisverband Northeim/ Osterode sowie dem DRK-Kreisverband Goslar und Einbeck.

Im Anschluss seines Besuches überreichte Dr. Roy Kühne die Übungspuppen als Geschenk an die Schulen und plädierte für eine regelmäßige Unterrichtseinheit zur Lebensrettung.

 

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