20170303 WirtschaftAHPeter

Zukunft der deutschen Wirtschaft

Northeim. 06.03.2017. Am Freitagabend folgten rund 100 Gäste der Einladung des Autohauses Peter, um sich über die aktuelle Lage der deutschen Wirtschaft und deren Zukunft angesichts der aktuellen politischen Lage durch Trump und Brexit zu informieren.
 
Eckart von Klaeden (Leiter der Abteilung Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG) vermittelte den Gästen in seinem Vortrag eindrucksvoll, dass die deutsche Wirtschaftslage sehr gut sei, man aber zukünftig auch einige Baustellen zu bewältigen habe. Darunter der Ausbau der Infrastruktur, insbesondere im digitalen Bereich sowie dem Verkehr, die Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik, der Freihandel und die Energiepolitik.
 
In der anschließenden Diskussion mit den Gästen, stellten sich Roy Kühne und Eckart von Klaeden den kritischen Fragen der Gäste, die klar von den möglichen Veränderungen durch die Außen- und Handelspolitik eines Donald Trump dominiert wurden.
 
In einer Exportnation wie Deutschland ist jeder zweite bis dritte Arbeitsplatz in Deutschland von Exporten abhängig. Hier gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und langfristig zu steigern.
 
Freihandelsabkommen, wie beispielsweise TTIP und CETA, sind dabei unumgänglich und müssen mit der Bevölkerung ausreichend diskutiert werden. Roy Kühne stellte dabei klar heraus, dass die Informationsbereitstellung der Bundesregierung in Bezug auf TTIP sehr umfangreich war, die Bürgerinnen und Bürger jedoch auch die Pflicht haben, diese Informationen wahrzunehmen.
 
In Bezug auf den Fachkräftemangel und die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt müssen die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere aber die Unternehmen, offener sein. „In einer ländlich geprägten Region wie Northeim muss man sich mit Programmen zur Integration wie etwa SPRINT dual auseinandersetzen, um als Unternehmen langfristig existieren zu können.“ appellierte Kühne.
 
Ein weiteres Thema der Diskussionsrunde war u.a. die Elektromobilität vor dem Hintergrund des Diesel-Fahrverbotes in Stuttgart. Eckart von Klaeden hält diese Regelung „auf Deutsch für ein Desaster“. „Verbote sind keine Lösung für die Feinstaub-Problematik und senden falsche Signale.“
 
 

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