• Dr. Roy Kühne

CDU
Mitglied des Deutschen Bundestags (MdB)
Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 52
Goslar-Northeim-Osterode

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Hilfe für Wald- und Forstbesitzer nach Sturm "Friederike"

Berlin. 30.01.2018. Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne verständigte sich mit dem niedersächsischen Finanzminister Reinhold Hilbers MdL, beide CDU, auf eine rasche steuerliche Entlastung der durch den Sturm Friederike stark gebeutelten Forstwirtschaft in Niedersachsen.
 
Mit dem heute verabschiedeten Ministererlass durch Hilbers werden die vom Sturmtief „Friederike“ verursachten Kosten für die Wald- und Forstbesitzer abgemildert. Bei einem Telefonat mit Kühne sicherte der Minister die Unterstützung des Landes Niedersachsen zu. „Ich freue mich sehr über die schnelle und unkomplizierte Unterstützung von Minister Hilbers. Bei meinen Besuchen in den betroffenen Gebieten, haben mir mehrere Forstwirte ihre Miesere geschildert und auf schnelle Lösungen gedrängt. Denn je länger das Holz liegen bleibt, desto schneller vergammelt es und wird Opfer von Schädlingen. Umso wichtiger war es, das Minister Hilbers nun schnell gehandelt hat und den betroffenen Wald- und Forstbesitzern finanzielle Sicherheit gibt“, so Kühne.
 
Das niedersächsische Ministerium hat sich in Absprache mit dem Bundesministerium für Finanzen auf steuerliche Verfahrensvereinfachungen verständigt. Folgende Möglichkeiten für Steuererleichterungen wurden vereinbart: Anpassung der Vorauszahlungen auf die Einkommen- und Körperschaftsteuer, Stundung fälliger Steuern des Bundes und des Landes bis zum 31. Mai 2018 sowie der Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschlag.
 
In der Pressemitteilung des niedersächsischen Finanzministeriums heißt es darüber hinaus: „Inhabern von Forstflächen wird für Gewinne aus der Nutzung des sog. Kalamitätsholzes unter erleichterten Voraussetzungen der Steuersatz von einem Viertel des durchschnittlichen Steuersatzes gewährt. Außerdem können Betriebsinhaber mit Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich bei erheblicher Schädigung des Baumbestandes von einer Aktivierung des eingeschlagenen und unverkauften Kalamitätsholzes ganz oder teilweise absehen.“
 
Kühne empfiehlt allen Betroffenen, sich wegen möglicher steuerlicher Hilfsmaßnahmen mit den zuständigen Finanzämtern in Verbindung zu setzen.

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