Breitbandausbau: flächendeckende Versorgung bis 2018
Berlin, 22.10.2015. Am gestrigen Mittwoch hat das Bundeskabinett beschlossen, den Breitbandausbau in Deutschland mit 2,7 Mrd. Euro zu fördern.
Bis 2018 soll eine flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s erreicht werden. Insbesondere ländliche und schwach besiedelte Regionen sollen von dem Bundesförderprogramm zur Beschleunigung des Breitbandausbaus profitieren. Der Bundestagsabgeordnete Dr. Kühne erklärt: „Es ist beabsichtigt, noch im Jahr 2015 Förderaufrufe zu veröffentlichen. Bei der Auswahl der eingegangenen Projektanträge soll zudem gewährleistet werden, dass besonders die unterversorgten Gebiete von einer Förderung profitieren und Projekte zum Zuge kommen, die zeitnah realisiert werden können oder in denen der Glasfaseranschluss von Gewerbegebieten mit gewährleistet wird.“
Das Förderprogramm richtet sich an Gebietskörperschaften (bspw. Kommunen, Landkreise oder kommunale Zweckverbände), welche das Ausbauprojekt initiieren und die Projekte vor Ort koordinieren. Den Ausbau bzw. den Netzbetrieb führt ein privatwirtschaftliches Unternehmen durch. Die Gebietskörperschaft kann hierfür im Regelfall 50 % ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert bekommen.
„Der Schwerpunkt der Förderung liegt also auf der Schließung der sogenannten ‚weißen Flecken‘. Ich hoffe sehr, dass auch gerade unsere ländliche Region von diesem Programm profitieren kann und es endlich vorangeht mit dem Breitbandausbau. Niemand soll in Zukunft auf schnelles Internet verzichten müssen, egal ob zu Hause oder in kleinen und mittelständischen Unternehmen.“, so der Northeimer abschließend.


