Mehr Geld und Personal für Technisches Hilfswerk
Berlin, 27.11.2015. Gute Neuigkeiten hatte der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne beim Treffen mit heimischen THW-Mitgliedern. Im Rahmen der traditionellen Veranstaltung „MdB trifft THW“ informierte er die niedersächsischen Vertreter über die geplanten Mittelerhöhungen des Bundes.
„Wir wollen damit insbesondere die enormen Leistungen unserer Freiwilligen in der Flüchtlingshilfe würdigen und unterstützen“, betonte Roy Kühne. So wird das THW im kommenden Jahr 208 zusätzliche Stellen be-kommen sowie weitere 15 Stellen Überhangpersonal. „Mit den neuen Stellen soll gerade das Personal in Geschäftsstellen verstärkt werden, die aufgrund der Flüchtlingssituation besonders gefordert sind“, erklärt der Bundestagsabgeordnete. „Das betrifft vor allem den Bereich Einsatz und Ausstattung.“
Die Personalaufstockung dient außerdem der allgemeinen Stärkung der Zivil- und Katastrophenschutzorganisation. Daher sollen z.B. festangestellte Gerätehandwerker künftig die ehrenamtlichen Mitarbeiter von Wartungs- und Prüfaufgaben entlasten. Auch die THW-Bundesschule mit ihren beiden Standorten in Hoya (Niedersachsen) und Neuhausen auf den Fildern (Baden-Württemberg) wird personell aufgestockt.
Der Etat des Technischen Hilfswerks soll im laufenden Jahr 2015 um insgesamt 43,2 Millionen Euro steigen. „Die zusätzlichen Mittel wurden im Rahmen des zweiten Nachtragshaushaltes des Deut-schen Bundestages beschlossen“, erläutert der Northeimer. „Darin enthalten sind 19 Millionen Euro aus dem Asylpaket. Damit sollen vor allem erhöhte Ausgaben in der Flüchtlingshilfe durch den Verdienstausfall ehrenamtlicher Mitarbeiter kompensiert werden.“
In 2016 sollen die Haushaltsmittel für das THW um rund 36 Millio-nen Euro steigen. „Darin enthalten ist eine Erhöhung der Selbstbe-wirtschaftungsmittel für die Ortsverbände um acht Millionen Euro, um das ehrenamtliche Engagement zu stärken“, kündigt Roy Kühne erfreulich an. „Eine Liste der Mittelverteilung an die niedersächsischen Ortsverbände soll in wenigen Wochen vorliegen.“

